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  • AutorenbildAndrea Bauer

PROPYLEN: DEFINITION, EIGENSCHAFTEN UND VERWENDUNG

Aktualisiert: 9. Apr. 2023


Propylen oder Propen ist eine chemische Verbindung, die bei der Erdölförderung durch Spaltung langkettiger Moleküle entsteht. Es ist ein farbloses, brennbares Gas, dessen Eigenschaften je nach Verarbeitung variieren. Propylen ist ein natürlicher Bestandteil von Erdöl und wird durch thermische Spaltung gewonnen.


Propylen wird für viele Anwendungen genutzt, zum Beispiel für die Herstellung von Polypropylen, einem Kunststoff, der für Lebensmittelverpackungen und Flaschen verwendet wird. Außerdem wird es in E-Zigaretten zur Herstellung der E-Flüssigkeit verwendet, die das Aroma enthält. Reines Propylen wird auch als Gas zum Schweißen und für andere Anwendungen verwendet.


Propylen wird durch Steamcracken von Leichtbenzin gewonnen, wobei die langkettigen Moleküle von den kurzkettigen Molekülen getrennt werden und das Gas entsteht. Propylen hat chemische Eigenschaften wie eine geringere Stabilität aufgrund der Doppelbindung zwischen den Atomen in der Stickstoffverbindung, wodurch es reaktionsfreudiger als andere Gase ist. Es ist leicht brennbar, aber schwer wasserlöslich und neigt zu Additionsreaktionen mit Wasserstoff und Halogenen.


Weitere physikalische Eigenschaften von Propylen sind seine Farb-, Geruchs- und Geschmacksneutralität. Es ist bei 20 Grad Celsius gasförmig und hat eine Dichte von 1,184 Gramm pro Kubikmeter. Der Schmelzpunkt liegt bei -185,25 Grad Celsius und der Siedepunkt bei -47,6 Grad Celsius.


Was ist Propylen und wie ist es aufgebaut?


Propylen, auch Propen genannt, ist eine chemische Verbindung mit der Formel - 'C3H6' oder 'CH2CHCH3' oder 'CH3CHCH2'. Die Strukturformel zeigt, dass Propylen aus einer Kette von drei Kohlenstoffatomen und sechs Wasserstoffatomen besteht, von denen zwei eine Doppelbindung bilden.


In welchen anderen Produkten ist Propylen enthalten?


Propylen wird aufgrund seiner Reaktionsfreudigkeit in verschiedenen Produkten verwendet. So wird es beispielsweise in Erfrischungsgetränken als Aromaträger, in verarbeiteten Lebensmitteln als Farbstoff und in Babylotionen als Weichmacher verwendet. Propylen wird auch als Lebensmittelzusatzstoff "E1520" verwendet und ist Bestandteil von E-Liquids für E-Zigaretten.


Warum ist Propylen Bestandteil von E-Liquids?


Propylen ist zusammen mit Glykol als Propylenglykol ein wichtiger Bestandteil von E-Liquids für E-Zigaretten. Propylenglykol hilft, die Aromen und Farbstoffe in den E-Liquids besser zu transportieren und ermöglicht die Dampferzeugung.


Welche Risiken birgt Propylenglykol in E-Liquids?


Das Verdampfen von Propylenglykol kann die Lunge reizen und zu Entzündungen führen. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass der übermäßige Konsum von Propylenglykol den Blutdruck erhöhen kann.


Kann ich auch E-Liquids ohne Propylenglykol verwenden?


Ja, es gibt E-Liquids für E-Zigaretten, die stattdessen pflanzliches Glycerin als Ersatzstoff verwenden.


Ist der Gebrauch von Propylenglykol in E-Zigaretten sicher?


Ja, die Verwendung von Propylenglykol in E-Zigaretten ist unbedenklich. Propylenglykol wird in vielen Lebensmitteln und anderen Produkten verwendet und ist daher sicher.


Worin besteht der Unterschied zwischen Propylen und Propan?

  • Propylen, auch Propen genannt, ist ein Alken mit einer Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen.

  • Propan dagegen ist ein Alkan, das nur Einfachbindungen zwischen seinen Atomen aufweist. Propan ist schwerer und hat eine längere Kohlenstoffkette als Propylen.


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