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  • AutorenbildAndrea Bauer

Droht den Elf Bars in Deutschland ein Verbot?

Aktualisiert: 12. Juni

Wann werden Elf Bars verboten? Gemäß dem Verband Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG) werden in Deutschland schätzungsweise monatlich etwa 5 Millionen Einweg-E-Zigaretten verkauft. In Deutschland sind derzeit Elf Bars erlaubt, sofern sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Es besteht jedoch nicht bei jedem Dampfer Klarheit darüber, welche gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind und welche Rolle die TPD2-Richtlinien dabei spielen. Das Tabakerzeugnisgesetz (TabakerzG) enthält beispielsweise verlässliche Informationen darüber, ob und welche Elf Bars in Deutschland erlaubt sind oder nicht. Tatsächlich ist Elf Bar 600 in Deutschland legal und kann sowohl online als auch offline erworben werden. Gibt es jedoch echte Elf Bar 1500 und Elf Bar 5000 in Deutschland oder sind sie nur als Fälschungen in deutschen Kiosken erhältlich? Außer diesen Fragen sollen auch Bestrebungen in Betracht gezogen werden, Elf Bars in Deutschland zu verbieten, da sie umweltschädlich sind und oft nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.

Die Elf Bars sind heutzutage wohl die beliebteste Marke der Einweg-E-Zigaretten in Deutschland, deswegen kann ihr Verbot den ganzen Markt stark beeinflussen. Wollen Sie sich mit dem Thema besser auskennen und sich wahrscheinlich auf die kommenden Veränderungen in der Dampfwelt vorbereiten, dann lesen Sie weiter.


Welche Elf Bars sind in Deutschland erlaubt?


In Deutschland sind Elf Bars erlaubt, die den gesetzlichen Anforderungen unterliegen, wie beispielsweise Elf Bar 600, Elf Bar T600, Elf Bar NC600 und andere. Die wichtigsten Anforderungen an die Elf Bars und andere E-Zigaretten sehen so aus:


  • Die Liquid-Kapazität (Fassungsvermögen) des Nachfüllbehälters in einer E-Zigarette darf nicht mehr als zehn Milliliter betragen;

  • Die Liquid-Kapazität (Fassungsvermögen) bei elektronischen Einwegzigaretten (einschließlich Elf Bars) und Einwegkartuschen ist auf ein Maximalvolumen von zwei Millilitern begrenzt;

  • Der Nikotingehalt der E-Liquid, die verdampft wird, darf nicht mehr als 20 Milligramm pro Milliliter betragen.


Entspricht ein Elf Bar-Modell diesen Anforderungen nicht, dann ist es in Deutschland verboten. Die Elf Bars 600, T600, NC600 , BM600 (Lost Mary) sind dementsprechend in Deutschland legal zu kaufen. Mehr über die Geschichte von Elf Bars erfahren Sie hier.

Gesetzliche Regelung von Elf Bars

Die Bestimmungen des Tabakerzeugnisgesetzes (TabakerzG) bieten verlässliche Informationen darüber, ob Elf Bar in Deutschland erlaubt ist oder nicht. Einweg-E-Zigaretten (E-Shisha) einschließlich Elf Bars und Einwegkartuschen (Liquidpods) dürfen höchstens zwei Milliliter enthalten. Zudem darf die nikotinhaltige Flüssigkeit (E-Liquid) einen Wert von maximal 20 Milligramm pro Milliliter nicht überschreiten. Eine weitere Bestimmung besagt, dass die Nikotindosis bei der Verwendung einer E-Zigarette unter normalen Bedingungen gleichmäßig abgegeben werden soll.


Gemäß Paragraph 14 des TabakerzG sind E-Zigaretten mit Nikotin (und somit auch bestimmte Modelle von Elf Bars) unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Es gibt einige Vorgaben, die beachtet werden müssen. Beispielsweise darf die Liquid-Kapazität des Nachfüllbehälters maximal zehn Milliliter betragen. Das gehört zwar nicht zu Elf Bars, ist aber wichtig zu wissen.


Es gibt auch weitere Anforderungen an die Einweg-E-Zigaretten wie Elf Bar und die Nachfüllbehälter, die erfüllt werden müssen: Elf Bars und andere Einweg-E-Zigaretten müssen kindersicher, manipulationssicher, bruchsicher und auslaufsicher sein. Solange diese Bedingungen erfüllt sind, sind Elf Bars grundsätzlich erlaubt.


Man stellt oft Fragen wie beispielsweise “Warum ist elf bar 600 verboten?” oder “Warum gibt es keine Elf Bar mehr?”, die bedeuten, dass sich der Fragende mit dem Thema nicht so gut auskennt. Elf Bars 600 sind in Deutschland NICHT verboten, weil sie den gesetzlichen Anforderungen (Liquid-Kapazität 2 ml) entsprechen, während solche Elf Bars wie 1500 oder 2000 legal NICHT zu kaufen sind, weil sie eine Liquid-Kapazität über 2 ml haben.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass elektronische Zigaretten wie Elf Bar in Deutschland erlaubt sind, solange sie den spezifischen Vorgaben des Tabakerzeugnisgesetzes entsprechen. Deswegen sind manche Elf Bar-Modelle auf dem deutschen Markt verfügbar und andere sind verboten.


  • Max 2% Nikotin

  • Max 2ml / Gerät

  • Deutsche Verpackung

  • Kindersicherung

  • Steuerzeichen am oben


TPD2 Richtlinien und Gesetze für Liquids


Die TPD2-Richtlinien (TPD ist die Abkürzung für die Tabakprodukte-Direktive der EU) betreffen hauptsächlich Liquids und Nikotinbasen für E-Zigaretten. Sie regeln nicht nur die erforderlichen Angaben und Vorschriften, sondern auch die Begrenzung des Nikotingehalts, die Regulierung der Verpackungsgrößen und die Vorgabe von Inhaltsstoffen. Geschlossene Systeme wie Elf Bars dürfen nicht mehr als 2 ml nikotinhaltiges Liquid enthalten.


Die wichtigsten Vorschriften sind:


  • Begrenzung des Nikotingehalts auf maximal 20 mg pro 1 ml Liquid.

  • Nikotinhaltige Nachfüllpods dürfen nicht mehr als 10 ml Liquid enthalten.

  • Bestimmte Aromen und Inhaltsstoffe können in manchen EU-Ländern verboten werden.


Ist Elf Bar 600 legal?


Ja, Elf Bar 600 ist in Deutschland legal und kann sowohl online als auch offline gekauft werden. Das liegt daran, dass ihre Pod-Kapazität 2 ml. beträgt, was nach deutschen Gesetzen erlaubt ist. Zudem soll man wissen, dass die Echtheit von Elf Bars 600 sich prüfen lässt, indem man den QR-Code, welcher auf der Verpackung steht, scannt. Führt der QR-Coden auf die Webseite Elf Bar.com, dann ist diese Elf Bar echt.


Warum sind die Elf Bars 1500, 2000 und 5000 in Deutschland verboten?


Die Elf Bars 1500, 2000 und 5000 sind in Deutschland verboten, weil sie mehr als 2 ml Liquid pro Gerät enthalten. Infolgedessen kann man in Deutschland keine Elf Bar 1500 / 2000 / 5000 legal kaufen.


  • Die Elf Bar 1500 verfügt über einen 4,8 ml Liquidtank und ist deswegen in Deutschland verboten.

  • Die Elf Bar 2000 verfügt über eine 6,5 ml Liquid Kapazität und ist deswegen in Deutschland verboten.

  • Die Elf Bar 5000 verfügt über eine 13 ml Liquid Kapazität und ist deswegen in Deutschland verboten.


Bedauerlicherweise ist hier das Wort legal ein Schlüsselwort. Der deutsche Markt von Elf Bars ist aufgrund der Beliebtheit dieser Marke unter Dampfern mit Fälschungen überfüllt. Im besten Fall kann man sich eine echte Elf Bar aussuchen, die nach Deutschland illegal eingeführt wurde, meistens kauft man aber eine gefährliche Fälschung, wenn man nach einem verbotenen Elf-Bar-Modell sucht.


Warum wird Elf Bar verboten?


Man will Elf Bars in Deutschland verbieten, weil sie umweltschädlich sind und meistens nicht auf eine richtige Weise entsorgt werden.


Elf Bars und ähnliche Einweg-E-Zigaretten können nicht nachgefüllt oder aufgeladen werden und werden nach etwa 600 Zügen zu Sondermüll. Neben Lithium-Batterien hinterlässt eine Elf Bar auch Plastik und Aluminium als Abfall. Das Problem dabei ist, dass alle Bestandteile, die in verschiedene Mülltonnen gehören, zusammen weggeworfen werden, ohne im Voraus getrennt zu werden. Da die Elf Bars meistens im Restmüll oder in Papierkörben landen, werden sie nicht richtig recycelt, was eigentlich bedauerlich ist, weil deren Akkus noch mehrmals genutzt werden könnten.


Greenpeace und andere Umweltschutzorganisationen befürworten laut vielen Informationen die Verbannung dieser Produkte vom Markt. Eine neue EU-Richtlinie sieht ebenfalls vor, dass zukünftig keine Geräte mehr verkauft werden dürfen, deren Akkus nicht ausgetauscht werden können. Dies betrifft nicht nur Elektrogeräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks, sondern auch die Akkus von Einweg-E-Zigaretten wie Elf Bar.


Der genaue Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Richtlinie ist noch nicht bekannt, aber es steht fest, dass die Tage von Einweg-Vapes wie Elf Bar gezählt sein könnten, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Ländern.


Wie groß ist das Problem mit Elf Bars


Laut dem Verband Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG) werden in Deutschland schätzungsweise monatlich etwa 5 Millionen Einweg-E-Zigaretten verkauft. Insbesondere bei jungen Menschen scheinen "Elf Bars" beliebt zu sein. Die Anzahl der falsch entsorgten Elf Bars ist wirklich groß, weil sie populär sind und ständig gekauft werden.


Zudem werden Einweg-E-Zigaretten und besonders Elf Bars in Deutschland und anderen EU-Ländern aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit immer beliebter. Dies kann zu großen Umweltproblemen führen, wenn keine Maßnahmen unternommen werden, die Entsorgung von Einweg-E-Zigaretten bzw. deren Verkauf regulieren würden.


Sind Elf Bars wirklich so schädlich?


Ja, Elf Bars sind schädlich für die Umwelt und auch für die Gesundheit. Allerdings sind E-Zigaretten (einschließlich Elf Bars) im Vergleich zu herkömmlichen Tabakzigaretten nach Aussagen des Deutschen Krebsforschungszentrums deutlich weniger schädlich für die Gesundheit.


Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Dampfer seltener von Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis, Emphysem, COPD und Asthma betroffen sind als Raucher, aber dennoch häufiger als Nichtraucher. Es gibt auch eine Studie, die darauf hinweist, dass der Konsum einer E-Zigarette möglicherweise bis zu 95% weniger schädlich ist als das Rauchen herkömmlicher Zigaretten. Deswegen ist es ein bisschen seltsam, dass man Elf Bars verbieten will, während herkömmliche Zigaretten, die viel schädlicher sind, nicht verboten werden.


Unserer Meinung nach riecht die ganze Situation mit dem kommenden Verbot von Elf Bars stark nach Lobbyismus vonseiten großer Tabakunternehmen, die wegen Elf Bars und anderer E-Zigaretten weniger profitieren.


Können Elf Bars in Deutschland bald verboten werden?


Ja, die Elf Bars in Deutschland können bald verboten werden, und die Wahrscheinlichkeit davon ist nicht klein. Der Hauptgrund dazu sei, dass sie umweltschädlich sind. Nach dem Gebrauch werden Elf Bars oftmals einfach weggeworfen.


Im Dezember 2022 einigte sich das EU-Parlament schon darauf, dass zukünftig keine Geräte mehr verkauft werden dürfen, deren Akkus nicht ausgetauscht werden können. Wann wird Elf Bar 600 verboten? Zurzeit gibt es keine genaue Antwort auf diese Frage.


Im Januar 2023 hat Bayern eine Bundesratsinitiative verabschiedet, die die Bundesregierung dazu auffordert, auf EU-Ebene ein Verkaufsverbot für bestimmte Produkte zu unterstützen. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) erklärte, dass Personen, die umweltbewusst handeln möchten, solche Produkte weder herstellen noch erwerben sollten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der deutsche Vape-Markt in den nächsten Jahren stark verändert werden kann, darunter auch in Bezug auf Elf Bars und andere Einweg-E-Zigaretten.

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